Norwegen ist ein Land, in dem man die Natur nur durch Zelten erleben muss, und das wilde Zelten ist ein Beispiel dafür. Aber wildes Zelten ist ziemlich aufregend: Wird jemand in unser Zelt kommen? Was ist das für ein Lärm, wird dieses Tier uns fressen? Aber genau wie beim Zelten unter Bären in Kanada gewöhnt man sich schnell daran, und vielleicht will man gar nichts anderes tun. Sie haben nur ein Ziel, und das ist, einen schönen, wilden Ort zu finden.

Was ist wildes Zelten?

Es hat einen Namen, weil es in der Wildnis zeltet. Ohne Einrichtungen wie Dusche, Toilette und Küche. Sie sind auf sich allein gestellt. Wildes Zelten erfordert eine gewisse Vorbereitung: Ein kleines Zelt ist beispielsweise ein Muss, und es gibt eine praktische Wildnis-Campingausrüstung, die man einpacken kann.

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Die Norweger sehen das Zelten in der Natur als Teil der norwegischen Kultur und sind der Meinung, dass es jedem erlaubt sein sollte, sein Land zu nutzen. Zelten und Wandern ist etwas, das tief in den Wurzeln der norwegischen Kultur liegt: Schon die Wikinger haben die dramatischen Berge und Fjorde erkundet. 1957 wurde offiziell festgelegt, dass Sie das Land durchstreifen dürfen. Dieses Recht zum Durchstreifen (“allemannsretten” oder “Roaming”) garantiert, dass jeder die Natur genießen kann, auch auf größeren privaten Grundstücken.

Wo dürfen Sie in Norwegen campen?

Nichts ist besser, als ein möglichst kleines Zelt und kleine Sachen mitzunehmen und auf die Straße zu gehen. In Norwegen ist wildes Zelten erlaubt, solange man die Regeln des “allgemeinen Rechts” beachtet. Dieses Recht gibt Ihnen Zugang zu Norwegens Landschaften und Nationalparks. Wildes Zelten gilt nicht für bestimmte Teile Norwegens. Zum Beispiel ist es Ihnen nicht erlaubt, ohne Erlaubnis des Eigentümers auf Privatgrundstücken zu zelten. Dies wird auch als eingezäuntes Land bezeichnet, aber bedenken Sie, dass für die Anwendung dieser Regel kein echter Zaun erforderlich ist. Sie dürfen nicht auf kultiviertem Land wie Bauernhöfen oder Wiesen zelten, es sei denn, es ist Winter. In diesem Fall dürfen Sie Felder und Wiesen nutzen, wenn das Land zwischen dem 15. Oktober und dem 30. April gefroren oder mit Schnee bedeckt ist. Sie dürfen nicht auf Baugrundstücken in Industriegebieten zelten. Zelten mitten in Oslo? Leider. Außerdem ist es sehr wichtig zu wissen: Ihr Zelt oder Ihr Transporter muss mindestens 150 Meter vom nächsten Haus entfernt sein. Wenn Sie länger als zwei Nächte am selben Ort bleiben möchten, fragen Sie den Eigentümer um Erlaubnis.

Ist wildes Zelten in Norwegen gefährlich?

Obwohl man nie zu 100 % sicher ist, ist das wilde Zelten in Norwegen generell sicher. Wildtiere sind etwas, worüber man sich normalerweise keine Sorgen machen muss. Wir haben zum Beispiel in Kanada und Amerika im Bärengebiet gezeltet und auch dort nichts Verrücktes erlebt, solange man logisch denkt und sich an die Regeln hält. Braunbären kommen auch in Norwegen vor, aber vor allem mehr im Osten in Richtung Schweden. Tiere sind von Natur aus scheu und stellen im Prinzip keine Gefahr für den Menschen dar. Norwegen ist ein sicheres Land, wenn es um Kriminalität geht. Die Melderaten sind niedrig, und wenn es zu Verbrechen kommt, dann in den Städten, weit entfernt von den wilden Campern.